Blitzen – meine Scheu vor Technik

Blitzen – dieses ungeliebte Thema –  dem ich immer wieder ausweiche, ob nun aus Furcht etwas falsch zu machen, aus Faulheit oder Bequemlichkeit. Ich finde geblitze Bilder rocken in der Nachbarbeitung um einiges mehr und deswegen muss ich endlich diese innere Blockade überwinden und den Hintern hochbekommen.  Und so mache ich nun endlich einen Termin mit Peer (einem befreundeten Fotografen) und Simone (einem super netten erfahrenen Model – welches für jeden Spaß zu haben ist) aus.  Das sie an meinem Geburtstag noch an Kuchen denkt, finde ich total süss.

Wir machen heute eine Homestory und werden Simone in ihrer Wohnung blitzen. Zusammen suchen wir die Sachen aus und Simone stylt sich, so dass wir dann gleich loslegen können. Zum Glück hilft mir Peer und baut mir das Stativ mit der Lichtbox auf. Sogar meine letzte Neuerwerbung ein billiger Blitz aus China arbeitet sehr gut mit dem System von Yongnuo zusammen.

Nun heißt es die Lichtsituation zu analysieren und zu versuchen, das Modell gut in Szene zu setzen und zwar in Verbindung mit dem vorhandenem Tageslicht. An was Frau da alles denken muss. Zum Glück fällt mir in dann in schwierigen Situationen eniges aus dem Workshop von Boris Nienke aus dem Lichtworkshop 2014 in Nordheim wieder ein oder ich frage Peer um Rat.

Auch hier gilt der alte Satz „Übung macht den Meister“ und so heißt es sich immer wieder durchbeißen. Und so entstehen nach und nach ein paar wunderschöne Fotos. Nur die arme Simone ist im Dauerstress mit zwei Fotografen. Danke für deine Eingelsgeduld und deine gute Laune. Dafür sind die Fotos aber echt der Hammer und schon in der ersten Nachbearbeitung merke ich wie leicht es mir fällt, hier richtig gute Ergebnisse zu erzielen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei den Lesen des Blogs und sicher wird noch das eine oder ander Bild den Weg in den Blog finden. Viele Grüße Daggi